Wahrheit & Lüge
3. Kurstag
3. Kurstag

Willkommen zurück!
heute ist der dritte Kurstag und den heutigen Kursinhalt bekommst Du dieses mal in Textform.
Als erstes zur praktischen Übung von gestern. Hast Du Deine Gefühle erforscht?
Wenn nicht, dann geh bitte jetzt zurück und hole das jetzt noch nach. Hier der Link zum gestrigen Tag mit der praktischen Übung.
Welche hast Du bei DIR alle gefunden?
Und bitte sei nicht deprimiert, wenn Du hier einiges gefunden hast.
Momentan geht es erst einmal darum ehrlich hinzuschauen um zu sehen, was sich in Deinem Leben abspielt.
Denn gestern hast Du ja gelernt, dass die o.g. negativen Gefühle einen großen Teil des Problems ausmachen, denn
Da ist es wichtig, klar zu erkennen: „Ja, genau diese Gefühle habe ich in der Tat auch.“
Doch nun, da Du das erkannt hast, gehen wir einen Schritt weiter:
Wie am Ende des Videos von gestern angekündigt, wollen wir heute die eine versteckte Ursache in Dir aufdecken, warum Du in bestimmten Lebenssituationen die oben genannten unangenehmen und sehr hinderlichen negativen Gefühle überhaupt bekommst.
Und nochmal wichtig: Es ist KEIN Naturgesetz, dass Du die bekommst!
Dazu möchte ich mit einer kleinen Geschichte starten:
Als Kind war ich immer mal wieder bei meiner Mama in der Küche. Und eines Tages war ich wohl endlich groß genug gewachsen, so dass ich mit meinen kleinen Händen den Herd nicht nur seitlich, sondern auch oben anfassen konnte.
Eine Sekunde lang fühlte es sich nur seltsam an, doch dann kam der fiese brennende Schmerz: Ich hatte auf die noch heisse Herdplatte gefasst!
Oh, das tat weh. Meine Mama hat meine Hand dann sofort unter das kalte Wasser gehalten und mir dabei erklärt, was passiert war.

Ab dem Tag hat sich unauslöschlich der folgende Satz in mein Gehirn gebrannt:
„Herdplatten sind heiß! Vorsicht!“
War und ist dieser Satz für mein Leben sinnvoll?
Natürlich – absolut!
Doch leider gibt es auch Dinge, welche sich in unser Gehirn eingebrannt haben, die ganz und gar nicht sinnvoll sind.
Stell Dir mal diese Situation vor:
Ein kleines Mädchen mit vielleicht drei Jahren singt unheimlich gerne und schön. Seine Eltern freuen sich darüber und loben das Kind oft mit solchen Worten wie „Wow, toll! Du kannst wunderbar singen!“

Eines Tages kommt das Kind in Papas Arbeitszimmer, um ihm das neustes Lied aus dem Kindergarten vorzusingen. Doch ihr Papa sagt: „Jetzt nicht, Marie!“
Doch da ihr das Singen ja so viel Freude macht, insistiert sie und sagt: „Ach Papa, bitte das Lied ist sooooo schön!“.
Doch ganz überraschend wird Papa sauer und schickt sie mit „Marie! Lass mich in Ruhe und geh in Dein Zimmer!“ hinaus.
In unserem Beispiel geht Marie nun gekränkt in ihr Zimmer und kommt dort zu folgenden Schlüssen:
„Papa ist doch nicht so lieb, wie ich immer dachte!“
und
„Vielleicht kann ich doch nicht so gut singen!“
Beide Schlüsse, sind aus der Situation heraus betrachtet „naheliegend“, doch sie sind schlicht und ergreifend falsch!
Denn ihr Papa war nur wegen einer überraschenden hohen Steuerforderung, von der er nicht wusste, wie er sie zahlen soll, gerade nervös und ängstlich.
Seine Reaktion hatte also ganz viel mit ihm und überhaupt nichts mit der Liebe zu seiner Tochter oder ihrem Gesang zu tun.
Warum habe ich Dir diese Geschichte erzählt (die sich übrigens so oder so ähnlich gerade im Augenblick vielfach zutragen könnte)?
Ganz einfach – damit Du versteht, dass
Und jetzt stell Dir vor, bei Marie wären im Lauf ihrer Kindheit nun noch weitere Situationen dazugekommen, welche ihr immer klarer gemacht haben: „Ich singe einfach nicht gut genug.“
Was glaubst Du spielt sich nun in der zwölfjährigen Marie ab, als sie in der Schule vor der ganzen Klasse im Musikunterricht ein Lied singen soll?
Welche Gefühle denkst Du hat sie da?
Genau! Es sind negative Gefühle wie Versagensängste, Angst sich zu blamieren oder gar Panik. Hier kommen also diese negativen Gefühle her.
Und jetzt noch ganz wichtig: Nicht jeder hat die gleichen hinderlichen Glaubenssätze!
Es könnte z.B. sein, dass es in der gleichen Klasse eine Sarah gibt, welche sich sogar auf das Vorsingen freut.
Also, hier die ZUSAMMENFASSUNG:
Ist das nicht krass?
Und wenn man es mal verstanden hat auch sehr logisch, oder?
Ich hoffe, dass wir Dir das mit den obigen Beispielen verständlich vermitteln konnten.
Es ist jedenfalls superwichtig, dass Du diesen krasse aber auch einfachen Mechanismus verstehst!
Lies Dir deshalb bitte die Zusammenfassung oben nochmal durch und frage Dich:
Und da diese Verständnis – wie gesagt – sehr wichtig ist, bitten wir Dich heute unbedingt um ein kurzes Feedback (das Formular dazu findest Du ganz unten am Ende der Seite).
Und wenn noch irgendwas zu diesem Mechanismus unklar wäre, dann nutze bitte unbedingt auch die Fragemöglichkeit:
Und damit kommen wir zur heutigen praktischen Übung:
Hier geht es nun um Deine Glaubenssätze 🙂
Welche Dinge glaubst DU
Dazu haben Dir unten ein paar hinderliche Glaubenssätze, welche unserer Erfahrung nach sehr oft vorkommen, aufgelistet.
Geh‘ die Liste für Dich durch und kreuze alles an, was auch Du glaubst.
Und beantworte danach auch noch die „Gretchenfrage“:
„Kannst Du erkennen, dass diese Glaubenssätze (so wahr sie sich vielleicht auch anfühlen) hinderlich für Dein Glück sind?“
PS:
Du willst wissen, mit was es morgen weitergeht?
Sehr gerne 🙂
Nachdem Du das WAHRE Problem Deines Unglücks nun hoffentlich komplett verstanden hast, zeigen wir Dir – tadaaaa, Trommelwirbel – morgen dessen LÖSUNG!!
Genauer gesagt die Lösung Nr. 1, denn es gibt tatsächlich sogar zwei Lösungen 🙂